„Gesundheitsökonomie – Die Abnehmspritze als Rettung für den Arbeitsmarkt“
Im Mai fand der Digitalk zum Thema „Gesundheitsökonomie – Die Abnehmspritze als Rettung für den Arbeitsmarkt? In der Vodafone-Konzernzentrale statt. Rund 150 Gäste kamen zum Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums, Dr. Anika Völkel, Geschäftsführerin Human Resources & Legal, Bofrost, Johannes Winkel MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales und Stephan Schneider, DSD-Vorstandsvorsitzender.
Denn schätzungsweise ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist adipös, hat also einen BMI über 30. Im Jahr 2000 hat die WHO erklärt, dass es sich bei Adipositas um eine chronische Erkrankung handelt. Doch sind wirklich 20 Millionen Menschen in Deutschland krank?
Wenn bereits Kinder und Jugendliche an Adipositas leiden, dann besteht die Gefahr, dass der bereits vorhandene Arbeits- und Fachkräftemangel sich ausweiten wird. Das Risiko, bereits in jungen Jahren an Herzinfarkt oder Schlaganfall, aber auch an bestimmten Tumoren wie Darmkrebs zu erkranken, steigt erheblich mit Adipositas. Da klingt es logisch, dass in der so genannten „Abnehmspritze“ eine Lösung gesehen wird. Firmen denken darüber nach, ihren adipösen Mitarbeitern entsprechende Medikamente zu finanzieren. Wir sind dem Hype nachgegangen: Wie wirken die Spritzen? Welche Gefahren sind damit verbunden? Welche Rolle spielt Adipositas bei den Gesamtkosten des Gesundheitssystems? Und kann medikamentöse Gesundheitsprävention die Rettung für den Arbeitsmarkt sein? (Fotos: Karina Vilenskaja, © Digitale Stadt Düsseldorf)
Fotos zur Veranstaltung:
Fotos: Karina Vilenskaja, © Digitale Stadt Düsseldorf